Sieben Tipps für Sportler mit HIV

Sport macht Spaß und ist gesund: Wenn Du unsere sieben Tipps zu Ernährung & Co. beherzigst, kannst Du Dein Leben mit Sport bereichern.

Für eine erfolgreiche Regeneration nach dem Sport braucht der Körper Eiweiß. So kann er Muskeln aufbauen und neu befüttern und der gesamte Organismus kann sich erholen.
Warum Menschen mit HIV generell oft mehr Eiweiß brauchen als Andere und wie sich das umsetzen lässt, kannst Du ausführlich im Interview mit Fitness- und Ernährungsberater Patrick Thomalla lesen.

Wer sich entsprechend ernährt und auf die Inhaltsstoffe seines Essens achtet, bekommt das auch ganz ohne Eiweißshakes hin: Täglich 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht sind auch für Sportler ein guter Richtwert.

Frau kocht mit Eiern

Sie sind der Treibstoff erfolgreicher Sportler und versorgen den Körper mit der notwendigen Energie. Wer vor dem Training oder während des Sports auf Bananen oder andere fruktosehaltige Lebensmittel zurückgreift, ist immer gut versorgt und macht nicht schlapp.

Personen vor dem Essem am Tisch

Regeneration passiert im Schlaf. Deswegen sollten besonders Sportler mit HIV darauf achten, mindestens sieben Stunden am Tag zu schlafen. Die müssen ja nicht immer nachts stattfinden: Wer kann, sollte sich auch mittags 30 bis 60 Minuten gönnen.

Mann schläft im Bett

Wo ein Wille ist, muss kein Weg sein, oder vielleicht ist der einfach länger als bei anderen. Sprich mit Deinem Arzt darüber, wie leistungsfähig Du bist und welche Sportarten Deinem Leistungspensum angemessen sind. Dabei gilt es zu beachten, dass Menschen mit HIV bei Überbelastung durch Sport ein größeres Risiko haben, krank zu werden und/oder sich Verletzungen zuzuziehen.

Mann im Gespräch mit Ärztin

In der Gruppe machen die meisten Sportarten mehr Spaß und man ist motivierter, zudem bleibt man länger und regelmäßiger dabei. Dafür muss man keine Mannschaftssportart betreiben. Auch Laufen, Schwimmen, Wandern oder Radfahren kann man gemeinsam. In fast allen deutschen Städten findest Du Sportangebote, bei denen Menschen mit HIV keine Diskriminierung fürchten müssen.

Teamsport

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse versorgt Dich auch als Sportler ausreichend mit Vitaminen und Nährstoffen. Vitamin C hilft nicht nur bei der Regeneration, sondern ist auch eine Wunderwaffe gegen Entzündungen.

Gut zu wissen: Der Körper kann Vitamin C nicht speichern. Ein Vitamin-Präparat mit Zink und Vitamin C ist deswegen für Sportler mit HIV eine sinnvolle Nahrungsergänzung.

Hinweis: Sprich vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer mit Deinem Arzt, da einige Zusatzstoffe Wechselwirkungen mit Deinen Medikamenten haben können.

Obst und Gemüse bei Sport und HIV

Ja, natürlich kannst Du ins Fitnessstudio gehen. Licht, Sonne und frische Luft sind aber gerade in den Wintermonaten etwas, das im wahrsten Sinne des Wortes die Stimmung aufhellt und angenehme Nebeneffekte hat, wie etwa eine Ankurbelung der Vitamin-D-Produktion. Wie wärs mit Joggen oder Yoga im Park?

Mann skatet auf der Straße

Features

HIV und Ernährung

Wenn Du Deinen Körper mit gesunder Ernährung gut versorgst, wird er es Dir danken. Hier liest Du, worauf es ankommt.

Frau joggt auf Brücke

HIV und Sport

Ein aktiver, sportlicher Lebenswandel ist auch für Menschen mit HIV wünschens- und empfehlenswert. Goldene Regel: nichts übertreiben!

Kleinfamilie beim Zeltern

HIV und Reisen

HIV einfach zu Hause lassen? Leider keine Option. Aber wir helfen Dir bei der Vorbereitung.

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